Sunda Ausbau

Orang-Wald

Die Außenanlage der Orang Utans schließt halbkreisförmig an der Westseite dies südlichsten Flügel des Äquatoriums an. Neben den Orangs bewohnen auch Schopfhirsche die Anlage, deren Stall sich im Untergeschoss des Boebachtungshauses befindet. Zudem können die Schopfgibbons die Orang-Anlage mitnutzen.

Die Anlage ist, wie der Gorilla-Busch, mit Palisaden eingefriedet. An der Nordflanke tritt der Besucher in einer verglasten Beobachtungsnische in die Gehegefläche ein. Zur langen Westseite hin fällt das Gelände zu einem Graben ab, so dass die Tiere in den Kletterbäumen hier in Blickhöhe der Besucher sind. Aus der Höhe sind die Affen vom Obergeschoss des Beobachtungshauses zu sehen. An der Südseite wird eine große Sichtscheibe in der Palisade eingesetz.

Batak-Haus

Haus der Toba Batak

Mr. Wabu [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Das Beobachtungs- und Stallbebäude an der Südflanke der Orang-Anlage wird in Anlehnung an ein Haus der Batak, eines idigenen Volkes auf Sumatra, mit einem Satteldach mit charakteristischen hochgezogenen Gibeln gestaltet. Die Besucher beobachten die Tiere durch Sichtscheiben oder feines Drahtgitter in den Seitenwänden. Im inneren werden außerdem Informationen zur Ökoregion der Sunda-Inseln und die Arbeit der BOS angeboten.

Schopfgibbon-Voliere

Die Schopfgibbons erhalten eine Außenvoliere an der Westseite des mittleren Gebäudeflügels. Über einen Laufgang über den Besucherweg hinweg wird sie mit der Orang-Anlage verbunden.

Languren-Voilere

Die Außenvoliere der Haubenlanguren wird an der Ostseite des mittleren Gebäudeflügel errichtet. Über die Orang-Innenanlage haben die Languren außerdem die Möglichkeit, auf die Orang-Außenanlage zu gelangen.

Nebelparder-Anlage

Eine neue Anlage für Nebelparder mit zwei Volieren und einsehbarem Warmhaus ensteht an der Westseite gegenüber des Äquatoriums an Stelle des Spielplatzes. Ein Waldpfad parallel zum Hauptweg führt an den Sichtscheiben der Volieren entlang.

Raubtier-Volieren

Auf der Brachfläche südlich des Äquatoriums ensteht eine Doppel-Volierenanlage für Binturongs und Fischkatzen mit einsehbarem Warmhaus. Für die Fischkatzen wird ein großer Badeteich angelegt, der für die Besucher durch Glasscheiben auf einer Höhe von ca. 50 cm unter Wasser einsehbar ist.

Da es sich bei den Binturongs um Baumbewohner handelt, können Vergesellschaftungsversuche unternommen werden, indem zum einen die Binturong- mit der Orang-Utan-Anlage über Laufgänge verbunden wird. Zum anderen können die Binturongs zugang zur Anlage der sich eher am Boden aufhaltenden Fischkatzen erhalten. Wenn nötig, lassen sich die Arten durch Manschetten an den Kletterbäumen getrennt halten, denen es ihnen verwehrt, die jeweils von der anderen Art genutzte Rumhöhe zu erreichen.