Neotropis Ausbau

Fasanerie südlicher Abschnitt

Der südliche Abschnitt der neu zu  errichtenden Fasanerie wird für südamerikanische Entenvögel, Sichler, Hokkos und Sittiche eingerichtet. Die nötigen Warmräume entstehen in einem Anbau am Bärenstallgebäude. Als Unterbesatz kommen Gürtelteile dazu.

Chaco-Anlage

Die Stachelschwein-Marabu-Geier-Anlage wird zur Chaco-Anlage für Tapire, Ameisenbären und Chaco-Pekaris umgebaut. Die befestigte Grabenkante an Ost- und Südseite wird zu einem flach abfallenden Graben zurückgebaut. An der Nordseite wird ein Zaun errichtet, der, mit Ästen verkleidet, eine Sichtabschirmung zur dahinter liegende Atlas-Voliere bildet. An der Südostecke wird ein großes Badebecken mit Sichtscheiben, eingefasst in Kunstfelsformationen, angelegt. Unter Nutzung des Bodenniveaus ist hier eine teilweise Unterwassersicht möglich. Das Gehege wird mit Pflanzeninseln strukturiert, ggf. mit Drahtzäunen als Unterteilungsmöglichkeiten.

Im Stallgebäude werden die Boxen für die drei Arten hergerichtet.

Chaco-Innengehege

Die Kamelboxen werden zu Schau-Innengehegen für Tapire, Ameisenbären und Pekaris umgebaut. Das ganze Stallgebäude soll dabei das Aussehen eines Hacienda-Wohngebäudes mit Veranda erhalten. An Stelle der äußeren Boxenwände werden massive Mauern eingezogen. Öffnungen in Tür- und Fensterform geben durch Scheiben Einblick in die Innengehege. Durchbrüche in den Rückwänden verbinden die Schaugehege mit den Boxen. Der Bereich des Unterstands unter dem überstehenden Dach des Stalls wird mit gepflastertem Boden zur Veranda, von der aus die Besucher wettergeschützt an den Innenschaugehegen entlanggehen.

Mähnenwolf-Gehege

Ein Gehege für Mähnenwölfe als typische Großraubtiere der zentral-südamerikanischen Steppen- und Buschwaldlandschaft entsteht auf der Fläche des Kamelgeheges. Die steile Grabenkante der Anlage wird zurückgebaut und stattdessen in der Senke zwischen Weg und Gehegefläche ein Zaun gesetzt, der in Sträuchern und Bambus verborgen wird. Zur Hacienda-Veranda hin werden Panoramascheiben gesetzt. An der Nord- und Nordwestseite wird ohne Graben ein hoher, undurchsichtiger Zaun gesetzt, der das Gehege vom Weg und der dahinterliegende Atlas-Voliere abschirmt. An dieser Seite wird auch der Stall errichtet.