Guinea-Wald Ausbau

Pinselohrschwein-Anlage

Das Storchengehege wird zur Pinselohrschwein-Anlage umgebaut. Durch eine eigene Anlage rücken die Pinselohrschweineals besonders bunte und auffällige Säugerart stärker in den Vordergrund.

Am Südende des Geheges wird ein Warmhaus mit einsehbarer Innenlauffläche errichtet und in die Bepflanzung eingebettet. Die Umzäunung wird bei Bedarf verstärkt.

Darüber hinaus können einige Tiere auch mit den Rotbüffeln vergesellschaftet werden.

Mandrill-Anlage

Die neue Mandrill-Anlage entsteht auf dem Gelände des kleinen Flamingoteichs. Die auffällig bunten und aktiven Primaten ersetzten an zentraler Stelle eine eher unspektakuläre Wasserfläche mit einer Art aus einer schon in einem anderen Teil des Zoos vorhandenen Gattung und bilden einen Blickfang gegenüber den eher ruhigen Bongos.

Der Teich wird teilverfüllt. Entlang des Besucherweges bleibt ein Teil der Wasserfläche als Wassergrabenerhalten, die übrige Gehegebegrenzung besteht in Zäunen, die wie bei derBongo-Anlage teilweise mit Holz verkleidet werden. In der Mitte der Gehegefläche wird ein Hügel angelegt

Am Nordendeangrenzend wird ein Warmhaus errichtet mit einsehbarem Innengehege und Besucherunterstand errichtet.

Rotbüffel-Tal

Auf derSüdamerika-Anlage werden Rotbüffel untergebracht, die als eher kleine Bovinen-Art die Wisente im Bestand ersetzen. Anstelle des Grabens an der Ostseite wird ein Badeteich angelegt (vgl. Wisentanlage). Der Bahnschwellen-Blockhausstallstall wird durch einen entsprechend beheizabren Neubau ersetzt.

Bei Bedarf können auch einige Pinselohrschweine auf der Anlage vergesellschaftet werden. Das Muntjakgehege auf der Rückseite des Stalls dient als Abtrenngehege.

Dahomey-Dorf

Als themengestalterischer Kern des Guinea-Waldes wird die Grünfläche im Bereich des Imbisses zu einem kleinen afrikanischen Dorf erweitert. Der Imbiss sowie das Mandrill-Warmhaus mit einsehbarem Innengehege in Form zweier miteinander verbundener Rundbauten gruppieren sich um einen zentralen Platz. Unter einem offenen Holzpavillion werden die Sitzmöglichkeiten der Gastronomie wettergeschützt aufgestellt. Eine dritte, offene Rundhütte dient als Informationspunkt über die Ökoregion Guinea-Wald und die Arbeit der WAPCA.

Rundhütten in Kotá, Benin

Ji-Elle [CC BY-SA 4.0], from Wikimedia Commons

In diesem Bereich findet außerdem die Holzskulptur von der Westseite des Afrikanums einen neuen, zentralen Platz. Weitere Objekte traditioneller Holzschnitzkunst könne sie ergänzen.