Damaraland Ausbau

Löwenkopje

Auf der Fläche des Bergkänguru-Geheges entsteht eine neue Löwenanlage, die das Ufer eines Wasserlochs zwischen Felsen darstellt.

Löwen-Kopje und Dikdik-Gehege

Die alten Ställe werden abgerissen. Ein neues Stallgebäude mit Boxen und einsehbarem Innengehege wird an der Westseite des Geländes errichtet. So bewegen sich die Besucher im Bereich rund um die Afrika-Lodge ohne störende Gebäude zwischen den Anlagen, während der als Felskopje gestaltete Stall den Hintergrund der Löwenanlage bildet.

Das Gehege wird mit Zäunen eingefriedet. An der Nordseite gegenüber der Damara-Savanne wird eine Freisicht über einen Wassergraben angelegt. An der Ostseite geben Panoramscheiben Einblick. Gegenüber der Afrika-Lodge wird das Gehege durch kunstfelsverkleidete Wände abgeschirmt.

Die Anlage beziehen die vorhandenen Löwen. Später soll eine unterartenreine Zucht von Kalahari-Löwen angestrebt werden.

Neue Dikdik-Anlage

Die neue Anlage für Kirk-Dikdiks und Kori-Trappen wird anstelle des Vogelgeheges südlich der Afrika-Lodge und der Greifvogelvoliere in gleicher Bauweise wie die bisherige errichtet. Die rückseitigen Zäune werden weiterverwendet. Zum Weg hin wird das Gehege um den Nebenweg und die Pflanzflächen erweitert und mit Zäunen begrenzt. Der neue Stall entsteht auf der Fläche der Greifvogelvoliere.

Damara-Station

Das präsente Stallgebäude des Afrikanums lässt sich weder durch Bepflanzung noch durch Verkleidung wirkungsvoll kaschieren. Gelichzeitig bietet es Potential, wieder zu einem für die Besucher begehbaren Tierhaus hergerichtet zu werden. Es fungiert als Damara-Station, das Hauptgebäude einer namibischen Wildfarm.

Die Fassaden und Dachgiebel erhalten die gleiche Verkleidung wie die Afrika-Lodge und stellen so eine architektonische Verbindung zwischen den beiden größten Gebäuden im Themenbereich her. Je nach Bedarf wird das Dach instand gesetzt und weitere, größere Oberlichter eingesetzt.

Das Innere des Hauses zeigt einen Ausschnitt aus der namibischen Fels- und Buschlandschaft. Die freien Wände erhalten eine entsprechende Verkleidung, die senkrechte Felswände imitiert.

Damara-Station

Die südliche Halle wird als Stall für die Nashörner hergerichtet. Die Lauffläche wird mit Kunstfelsformationen strukturiert, so dass sie in drei Laufboxen unterteilt werden kann, die Wände werden mit Kunstfels verkleidet. Die Besucher beobachten die Nashörner im Innengehege vom Durchgang zur nördlichen Halle aus. Durch den Höhenunterschied des Bodens liegt das Nashorngehege tiefer. Eine Barriere aus großen Steinen und Ästen, ggf. Kunstfelsformationen sorgt außerdem für Abstand.

Auf den bisherigen Nashorn-Standflächen werden Boxen oder Laufställe für die Zebras eingerichtet. Die Boxen am Nordende der Halle beziehen die Spießböcke. Zur Halle hin werden die Boxen mit Holzpfosten eingefriedet, so dass der Eindruck eines Paddocks entsteht. Die Ställe im für Besucher nicht zugänglichen Stallflügel stehen den Springböcken zur Verfügung.

Entlang der Boxen wird in Form ein zwei bis drei Meter breiten, mit Kunstfels und Scheiben eingefassten Streifens ein Gehege für Pantherschildkröten, Rüsselspringer, Gürtelschweif und Siedleragame angelegt. Die Siedelweber werden freifliegend in der Halle gehalten. Äste für den Nestbau werden im Schildkrötengehege und den Felsformationen im Nashorngehege angebracht.

Damara-Steppe

Die Außenanlage des Afrikanums kann schon wegen der starken Präsens des Stallgebäudes nicht den Eindruck einer Weite bieten, die größere Afrika-Anlagen haben. Stattdessen soll die Außenanlage mit einer dreifachen Unterteilung mittels Holzpfostenzäunen und Felsblöcken den Eindruck einer Wildfarm mit großzügigen Gehegen vermitteln.

Damara-Steppe

Der südliche Bereich wird von den Breitmaulnashörnern genutzt, der mittlere von den Zebras, der nördliche von den Spießböcken. Der Abstand der Pfostenzäune wird so gewählt, dass die Springböcke durch alle Anlagen wechseln können. In den Trennzäune befinden sich zudem je zwei Tore, so dass die Arten wo immer möglich vergesellschaftet werden können, und dabei Rundläufe entstehen.

Der Graben der Außenanlage wird zurückgebaut, so dass das Gelände zum Weg hin flach abfällt und vor der senkrechten, besucherseitigen Grabenkante endet. An der Nordwestseite ersetzt ein holzverkleideter Zaun den Graben. An der Nordseite wird ein erhöhter Beobachtungsunterstand Wasserstelle errichtet. Eine weitere Wasserstelle entsteht an der Südseite des Nashorngeheges gegenüber des Wassergrabens der Löwenanlage.